Kundennews
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30 emsländische Betriebe mit „Kinderferienland Niedersachsen“ ausgezeichnet
22.02.2012
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15.02.2012
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14.02.2012
STA Travel: 18 Prozent Umsatzsteigerung
13.02.2012
Wenn aus einem Geschenk Bestechung wird
13.02.2012
Euro Lloyd DFB Reisebüro – auch bei ausländischen Sportverbänden immer gefragter
09.02.2012
Ogone erleichtert US-Internetshops Verkauf nach Europa
07.02.2012
Rechtliche Grundlagen für Social Media im Unternehmen
12.01.2012
Emsland Touristik mit neuem Gruppenreisen-Katalog 2012
12.01.2012
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04.01.2012
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21.12.2011
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20.12.2011
Gleich zwei Auszeichnungen für HRG
07.12.2011
Raus aus dem Alltag, rein in die Badewanne
06.12.2011
Payment Service Provider Ogone erweitert den Aufsichtsrat
Nachhaltigkeit im Tourismus als Marktchance
07.02.2011
Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Auswahl des Ferienzieles und beim Buchungsverhalten kaum eine Rolle. Trotzdem kann nachhaltiger Tourismus in Zukunft ein Anreiz für ein ganz bestimmtes Kundensegment sein und deshalb eine Marktlücke darstellen. Dies ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie der Hochschule Luzern im Hinblick auf das World Tourism Forum 2011.
Das Schlagwort Nachhaltigkeit hat auch die Tourismusbranche erreicht. Aber was ist genau darunter zu verstehen? Und vor allem: was bedeutet der Faktor Nachhaltigkeit für die Reisenden selbst? Diese Fragen untersucht eine empirische Studie der Hochschule Luzern gestützt auf eine Internet-Befragung von über 6000 Touristen in acht Ländern. Die wichtigsten Erkenntnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1. Touristen haben ein sehr ausgeglichenes Bild der Nachhaltigkeit: Sie betrachten ökologische, soziale und ökonomische Aspekte als relevant für nachhaltiges Reisen. Faktoren, die Bezug auf die Region nehmen und bei denen lokale Produkte, die örtliche Bevölkerung oder deren Kultur im Vordergrund stehen, werden besonders nachhaltig eingestuft.
2. Die An- und Abreise zur Feriendestination hat mit Abstand den grössten Einfluss auf die Umwelt (je nach Quelle zwischen 60 bis 95 Prozent der Umweltbelastung einer Reise). Trotzdem geniesst eine CO2-Kompensation weniger Zustimmung als andere Faktoren, die dem Reisenden als Nachhaltigkeits-Argument wichtig erscheinen.
3. Unabhängig von den persönlichen Prioritäten beim Reisen kommen Wetter/Klima und dem Preis beim Buchungsentscheid die grösste Bedeutung zu. «Nachhaltigkeit ist von geringerer Bedeutung und steht an zweitletzter Stelle der acht zur Auswahl stehenden Kriterien», schreiben die Autoren der Studie.
4. Für Tourismus-Veranstalter, welche die Nachhaltigkeit stärker in den Vordergrund stellen möchten, besteht ein Potenzial von 22 Prozent von Kunden, die bei ihrem Buchungsentscheid das Thema Nachhaltigkeit unter den ersten drei Entscheidungsfaktoren nennen. Je nach Land und Typologie des Kunden ergibt sich ein Segment zwischen 18 und 26 Prozent.
Wie weit die Touristen tatsächlich bereit sind, nachhaltige Angebote zu buchen und auch mehr zu bezahlen, wird derzeit in einem zweiten Teil der Studie erfasst. Diese Befragung beschränkt sich auf die Schweiz und umfasst rund 5000 Teilnehmer. Das Ergebnis der gesamten Studie wird im Rahmen des Word Tourism Forum in Luzern vorgestellt, das dieses Jahr zwischen dem 13. und 15. April stattfindet.

