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Freilichtspiele an der Burgenstraße: Theater vor historischer Kulisse

Klassiker und Neuheiten in Schwäbisch Hall, Rothenburg ob der Tauber, Weinsberg und Kronach


07.07.2017

Die Programme der Sommer-Freilichttheater an der Burgenstraße sind auch in diesem Jahr vielfältig und laden zum mitlachen, staunen und neue Welten entdecken ein. Egal, ob Festspiele auf der Festung Rosenberg in Kronach, Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber oder Freilichtspiele in Schwäbisch Hall: Außer bekannten und bewährten Klassikern wie das „Wirtshaus im Spessart“, „Don Camillo und Peppone“ und „Dschungelbuch“ stehen auch Neuinszenierungen wie „Blue Moon“ oder  „Lachen verboten!“ auf dem Programm. Unter www.burgenstrasse.de sind die Freilichttheater mit ihren Sommer-Aufführungen entlang der 1.200 Kilometer langen Burgenstraße von Mannheim bis Prag übersichtlich aufgelistet.

Mit den traditionellen Festspielen auf der Festung Rosenberg in Kronach, die bis zum 29. August stattfinden (www.rosenbergfestspiele.de), hat sich nicht nur für Einheimische ein Kultur-Highlight der besonderen Güte entwickelt. Vor traumhafter Kulisse werden in diesem Jahr die Klassiker „Das Wirtshaus im Spessart“ von Wilhelm Hauff und „Das Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling unterhaltsam auf die Bühne gebracht. „Mirandolina“ von Carlo Goldoni, das burleske Spiel einer florentinischen Herbergswirtin, die ihre Verehrer an der Nase herumführt, ergänzt das Repertoire der Rosenberg Festspiele 2017.
 
Noch bis zum 22. Juli läuft „Der eingebildete Kranke“ bei den Weinsberger Festspielen (www.theaterverein-weinsberg.de). Mit dieser turbulenten Komödie holt Molière aus zum spöttischen Rundumschlag gegen scheinbar Gelehrte mit Standesdünkel, gegen falsches blindes Vertrauen und gegen die Gefahr, sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Bis zum 26. August steht das britische Stück „Falsche Schlange“ auf dem Programm des Toppler Theaters, das mitten in der historischen Altstadt von Rothenburg ob der Tauber liegt (www.toppler-theater.de).  Der Thriller von Alan Ayckbourn stellt die ungleichen Schwestern Miriam und Annabel in den Fokus, deren Streit um das Erbe langsam aber sicher aus dem Ruder läuft.

Bis zum 25. August bildet die Große Treppe vor St. Michael  in Schwäbisch Hall (www.freilichtspiele-hall.de) die Bühne für das bekannte Musical „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, für „Brenz 1548“, ein Schauspiel über den Schwäbisch Haller Reformator Johannes Brenz, sowie die Komödie „Don Camillo und Peppone“. Im Haller Theaterzelt, sonst Spielort des Zirkus Compostelli, sind „Pinoccio“, „Die Wahlverwandtschaften“ nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe, die musikalische Traumreise „Blue Moon – Unter dem blauen Mond“ sowie „Lachen verboten“ – eine Hommage an Buster Keaton, einem der größten Stars der Stummfilm-Ära  – zu sehen. Seit 90 Jahren sind die Freilichtspiele Höhepunkt im kulturellen Leben in der Stadt.